Panama

Samstag, 14.04.2018

Die Reise nach Panama war die letzte Reise mit den anderen Austauschschülern, aber auch die beste­čśÄ. Los ging es nach San José zum Flughafen, wo wir alle gemeinsam nach Panama geflogen sind. Der Flughafen, an dem wir ankamen,war ziemlich klein. Wahrscheinlich, weil der nur für eine einzige Airline betrieben war, auf jeden Fall sind wir in einem Raum angekommen mit halb kaputten Lampen und die Farbe an der Wand ist teilweise abgebröckelt. Und die Koffer wurden einfach abgestellt und man konnte sie sich mit seinem Ticket holen. Sicherheit und so war da wohl nicht so groß geschrieben.­čśé Von dort aus sind wir in einem Bus weitergefahren durch Panamacity und noch eine ganze Weile weiter bis zu unserem Hotel am Strand. Die ganze Busfahrt lang haben wir Musik gehört und mit den anderen Austauschschülern geredet sodass die lange Busfahrt nicht langweilig war. Als wir dann angekommen sind beim Hotel abkam ich erst einmal eine Hitzewelle ins Gesicht. San José und San Isidro, wo ich wohne, ist es doch bedeutend kühler.... Aber da gab es ja genügend Pools, wo man sich abkühlen kann.­čśÄ Das Hotelgelände war riesig. Dort habe es 3 große Pools und dann noch Sportanlagen, Ferienhäuser und Hochhäuser, wo man tatsächlich auch drin wohnen kann. Und dann gab es da auch noch den größten Salzwasserpool Mittelamerikas und der war wirklich riesig. Blöd nur, dass man da nicht drin schwimmen konnte nur an zwei kleinen Pools dadran, weil das für Wassersport genutzt wurde, also zum Kajak fahren und so. Wir hatten alles All inklusive und durften alleine in der Anlage rumlaufen. Also haben wir die Zeit mit im Pool entspannen, reden, Sonne genießen, essen und alkoholfreie Piña colada schlürfen verbracht. Aber war wirklich schön, denn die anderen Austauschschüler sind wirklich super lieb. Am übernächsten Tag sind wir dann wieder mit dem Bus nach Panama City gefahren. Dort sind wir kurz ins Hotel zum Sachen abstellen und dann durften er in kleinen Gruppen die Stadt erkunden. Das war wirklich schön und Panama City ist auch wirklich spannend und viel größer als San José. Am nächsten Tag sind wir mit dem Bus in der Stadt rumgefahren und haben verschiedene Orte gesehen und sind natürlich auch zum Panamakanal gefahren. Ehrlich gesagt war das nicht soo interessant. War halt wie ein ganz normaler Kanal. Aber vielleicht war es auch nicht so interessant, weil wir an einer langweiligen Schleuse waren. Auf jeden Fall war ich nicht so beeindruckt wie ich dachte. ­čĄĚ­čĆ╝‍ÔÖÇ´ŞĆ Danach sind wir an den Rand der Stadt gefahren und da war ich aber wirklich beeindruckt. Wir sind über eine lange Brücke gefahren, die den alten Teil der Stadt mit der neuen verbindet. Und das war wirklich wunderschön. Neben uns Meer und in der Ferne hätte man eine wunderschöne Sicht auf die Skyline von Panama City und auf der anderen Seite war Casco Antiguo der alte Teil der Stadt der schöne alte Häuser hatte. Dort haben wir auch einige Fotos gemacht. Dann haben wir noch einen Zwischenstopp bei einem Duty free Shop gemacht. Warum auch immer... und obwohl die Preise trotzdem sehr teuer waren hat mich das nicht abgehalten mit eine große leckere Milkaschokolade mit einer anderen Austauschschülerin zu teilen. Da war die Sehnsucht nach guter Schoki wohl doch zu groß.­čśé­čśő
Dann sind wir noch in die Albrook Mall gefahren. Das war eine riesige Mall. Und da in Panama die Kleidung auch ziemlich günstig ist, hätte es sich schon gelohnt Kleidung zu kaufen. Da ich aber nichts brauchte und in meinen Koffer wahrscheinlich eh keinen Platz hätte habe ich mir nicht richtiges gekauft. Zum Glück war ich nicht die einzigste die nicht im Kaufrausch war, sodass wir zusammen uns in Ruhe die Sachen angucken können. Am letzten Tag waren wir noch in Casco Antiguo. Die Altstadt von Panama ist wirklich wunderschön. Kleine alte Häuschen und eine gemütliche atmosphere abgesehen von ein paar Baustellen. Falls ihr mal nach Panama fahren solltet würde ich das sehr empfehlen. Auf dem Rückflug war die Stimmung ein wenig bedrückt. Nicht nur, weil der Flug 2,5 h Verspätung hatte und alle müde waren, sondern auch, weil wir die meisten wahrscheinlich nicht mehr wieder sehen werden, also mussten wir uns von manchen schon verabschieden. Und besonders nach der Panamareise haben sich viele Freundschaften gebildet und es war umso schwerer sich von Ihnen zu verabschieden.­čśó

 

Wahlen

Samstag, 07.04.2018

In Costa Rica gibt es alle 4 Jahre Präsidentschaftswahlen. Ich hatte das Glück bei einer dabei zu sein und den Wahlprozess mitzuerleben. Die Wählen hier in Costa Rica sind ein bisschen anders als in Deutschland. Zu erst einmal sind die Leute ein bisschen offener darüber für welche Partei sie sind, so kann man zum Beispiel Fahnen mit den Farben der Partei auf den Straßen kaufen und am Auto befestigen oder so. Dann wird natürlich Propaganda gemacht und Plakate aufgehängt, im Fernsehen Werbung gemacht etc. und dann gibt es noch Debatten zwischen den Kandidaten wo auf verschiedene politische Probleme eingegangen wird. Ich fand den ganzen Wahlprozess ziemlich interessant und ich Deutschland habe ich nie so viele Leute gesehen die sich Fahnen von ihrer favorisierten Partei holen. Ich fand es auch lustig, dass man, da Costa Rica ein recht kleines Land mit wenig Einwohnern ist, teilweise wusste wo die Kandidaten wohnen und eine Lehrerin war mit einem der Kandidaten in ihrer Kindheit befreundet. Nur ich hatte meistens keine Ahnung wer die einzelnen Kandidaten waren und was sie unterstützen.­čśů Dann gab es die ersten Wahlen. Davon wurden die 2 Kandidaten mit den meisten Stimmen ausgewählt und sind in die zweite Wahlrunde gekommen. Das war Carlos Alvarado von PAC und Fabricio Alvarado von Restauración nacional. In der ersten Runde hatte Fabricio die meisten Stimmen aber in der zweiten Runde hat dann Carlos gewonnen. Da aber ein Großteil meiner Familie für ihn war, sind wir als wir die Ergebnisse gesehen haben uns Auto und mit der PAC Fahne umhergefahren und Mary und ich haben aus dem Fenster gerufen und gejubelt. Auf den Straßen war auch viel los. Überall sind Leute mit Fahnen rumgelaufen und haben gerufen und gefeiert und noch eine Menge andere Autos rumgefahren. Es war eine richtig coole Stimmung. Besonders in Richtung San José Centro gab es ganz viele Menschen, die gefeiert haben und sich gefreut haben, fast so als hätte Costa Rica ein großes Fußballspiel gewonnen. Ich war wirklich erstaunt wie viele Menschen auf den Straßen waren und wie offen sie damit sind, welche Partei sie unterstützen. Insgesamt fand ich den ganzen Wahlprozess sehr interessant und es ist auf jeden Fall anders als in Deutschland.Ôś║´ŞĆ

Was ich an Deutschland vermisse

Montag, 19.03.2018

In einem Auslandsjahr merkt man ziemlich stark was man an seinem Heimatland vermisst. Ich natürlich ebenso. Was ich am meisten vermisse sind natürlich meine Familie und meine Freunde. Aber ebenso vermisse ich die super Infrastrucktur. Das ich einfach mit einen Bus fahren kann und ich genau weiß wann er kommt, wo er hält und wo ich gut umsteigen kann ist hier nicht der Fall. Auch im Internet findet man kaum Informationen über die Busse. Wenn man Glück hat findet man Abfahrtzeiten­čśé dazu kommt noch, dass viele denken mit Bus fahren ist gefährlich und da es hier auch keine Straßenbahn gibt und von Fahrradwegen kann man nur Träumen. Deswegen fährt man hier eigentlich nur mit Auto und Taxis umher. Außerdem vermisse ich es rauszugehen wann und wo ich will, weil hier muss ich immer meine Gastfamilie um Erlaubnis fragen und oft lassen Sie mich nicht gehen, weil es zu gefährlich ist oder ich "zu oft" rausgehe. Naja aber das ist Teil der Kultur hier, dass man ach mit 16 wie ein Kind behandelt wird. Was ich auch richtig vermisse ist Vollkornbrot ( hier haben die nur Toastbrot) und Schokolade. Schoki ist hier leider so teuer, es gibt nicht viel Auswahl und die schmecken nicht so gut. Wenn man in sehr warmen Regionen lebt ist die Schoki auch manchmal schon geschmolzen. Das Essen generell in Deutschland, (naja eher ausländisches Essen was man in Deutschland kaufen kann) finde ich leckerer und es ist viel günstiger, ebenso die Kleidung ist sehr teuer, weil so viel importiert wird. Dann gibt es noch eine Menge andere Dinge die ich an Deutschland vermisse. Aber dafür werde ich auch viele Dinge an Costa Rica vermissen wenn ich in Deutschland bin, denn hier habe ich viele neues kennengelernt. Manchmal gut, manchmal schlecht.

Vegetarisch in Costa Rica

Montag, 19.03.2018

Auf Wunsch einer Freundin, werde ich mal ein bisschen was über meine Erfahrungen als Vegetarierin hier in Costa Rica erzählen.
Am Anfang hatte ich schon ein paar Zweifel ob das wirklich klappt. Aber wenn sich die Familie erst mal daran gewöhnt, dass man kein Fleisch ist und auch kein Hühnchen, weil das für die nicht wirklich Fleisch ist und Fisch (ist ja kein richtiges Tier­čśé) auch nicht. Obwohl man ja denken könnte, dass die Ticos mit den ganzen Reis und Bohnen Gerichten und mit einer großen Vielfalt and Obst und Gemüse viel Vegetarisch essen. Aber naja es wird trotzdem viel Fleisch gegessen und viele Gerichte werden mit Hühnerbrühe zubereitet. Aber meine Familie achtet natürlich darauf, dass sie wenn sie was mit Fleisch kochen immer was haben, was ich essen kann und damit bin ich soweit auch immer gut durchgekommen. Auswärtsessen ist auch kein Problem. Zur Not gibt es eigentlich immer Pommes und Chips und süßes ist fast immer Vegetarisch ­čśő. Vielleicht liegt ist das der Grund warum ich hier so viel zugenommen habe­čĄö­čśů­čśé. Das einzige was manchmal anstrengend ist sind die Reaktionen der Leute, wenn sie herausfinden, dass ich Vegetarierin bin. "Wie du isst kein Fleisch und kein Fisch? Was isst du denn überhaupt?" Ganz einfach alles was ihr esst, bloß ohne Fleisch. Und ich glaube nicht, dass die morgens, mittags, abends nur Fleisch essen. Also zusammengefasst in Deutschland ist es wesentlich einfacher als Vegetarierin, aber ich komme auch ziemlich gut zurecht.­čśü

Update 2

Sonntag, 18.03.2018

Ich weiß ich habe lange nicht mehr den Blog geschrieben. Aber es war auch nicht so viel los... In der Schule war nichts los, da wir Examen hatten und alle gelernt haben. Und einmal gab es eine Veranstaltung wo eine Profi Volleyballspielerin aus Cuba, die mit ihrem Team viele Medaillen gewonnen hat, in die Schule gekommen ist und dann irgendwas über ihr Leben erzählt hat. So ganz habe ich nicht verstanden was der Sinn dahinter war, aber das war Teil der Woche der Solidarität und es war interessant. Dann gab es noch einige Veranstaltungen von Universitäten in Costa Rica, weil die im November ihren Schulabschluss (Bachillerato) haben und dann studieren können. Für mich aber weniger interessant, weil ich nicht in Costa Rica auf die Uni gehen will und ich auch noch 2 Jahre Schule habe, wenn ich in Deutschland bin.­čśş­čśé In meiner Familie hatte war die Situation ziemlich stressig, besonders für mich, weil ich meistens nicht wirklich wusste was los ist. Aber das hat sich jetzt geregelt. Und dann war ich noch einige Male mit meiner Gastschwester in der Mall. Mit ihr verstehe ich mich immer noch echt gut und jetzt stehen Planungen für ihren 15. Geburtstag der hier sehr groß gefeiert wird.

Valentinstag

Freitag, 16.02.2018

Normalerweise sind in Deutschland am Valentinstag Ferien. Deswegen habe ich das nie wirklich in der Schule erlebt, aber ich glaube selbst wenn, würde das nicht so sehr gefeiert werden wie an meiner Schule. Am eigentlichen Tag war nicht so viel los. Ein paar Freunde haben sich gegenseitig was geschenkt und die Schule hat Gottesdienst veranstalten. Ein paar Lehrer waren so lieb und haben den Schülern kleine Nachrichten und Schokolade geschenkt. Die richtige Feier war am Freitag. Die Schule hat einen Jeansday veranstaltet. Das ist ein Tag an denen die Schüler ohne Schuluniform zur Schule kommen dürfen. Im Gegenzug spenden wir ein bisschen Geld für einen guten Zweck. Am Freitag haben wir das aber richtig gefeiert. Da wir Valentinstag gefeiert haben sollten wir rosa, rote oder weiße Oberteile anziehen. Jede Klasse hat irgendwelches Gebäck oder süssigkeiten mitgebracht, die dann verteilt wurden. Man konnte auch kleine Herzen mit Schokolade anonym verteilen und Blumen verschenken. Außerdem könnte man sich für jemanden eine Serenata wünschen. Also ein Ständchen, was von einer Gruppe von Schülern für dich gesungen wird. Ich habe von meinen Freunden Herzen geschenkt bekommenÔś║´ŞĆ. Und eine Freundin hat mir auch en Ständchen geschenkt. Als dann meinen Klassenkameraden ein Lied vorgesungen wurde war richtig Stimmung im Klassenraum. In den Pausen haben alle kleine selbstgebastelte Schilder rausgeholt und manche waren sogar als Amor verkleidet und es wurden Fotos gemacht. Die Idee dahinter ist, dass du mit ganz vielen Leuten Fotos machst nicht nur mit deinen Freunden, sodass du auch mit deinem Schwarm ein Foto machen kannst ohne das es merkwürdig rüberkommt. So hat mir das zumindest meine Gastschwester erklärt. Der Tag hat super viel Spaß gemacht und danach bin ich auch noch zu einer Freundin gegangen. Anscheinend ist das so, dass viele am Valentinstag Essen gehen oder bestellen. Denn an dem Tag habe ich zwei Mal Pizza gegessen­čśé. Valentinstag wird auf jeden Fall viel besser gefeiert als im Deutschland und es wird mir auf jeden Fall in Erinnerung bleiben.

Schulzeit

Dienstag, 13.02.2018

Nun sind seit einigen Wochen wieder Schule und ich habe endlich Mal eine komplette Schuluniform und erlebe jetzt erst richtig wie streng die dich damit sind. Hemden immer brav in die Hose gesteckt, keinen Gürtel tragen. Ich musste sogar die Schlaufen an der Hose für den Gürtel abschneiden. Und ich bin jetzt im Abschluss Jahrgang. Dass heisst die Farben der Tshirts können selbst ausgesucht werden. Wir haben ein Korallpink mit dunkeltürkisen Ärmeln und die Namen wurden auf die Ärmel gestickt. Dann eine dunkelblaue Hose, dunkelblaue Socken und schwarze Ballerinas, keine Armbänder und keine auffälligen Ohrringe oder Ketten. Das einzige was ich nicht habe ist die Sportuniform, darauf wurde ich auch schon angesprochen, aber da kann mir eine Klassenkameradin sogar eine alte leihen. Das besondere an meiner Schule ist, dass sie sogar ein Schwimmbecken haben. Ich war schon im letzten Schuljahr einmal da drin schwimmen, aber dieses Schuljahr wird der Abschlussjahrgang erst am Ende des Schuljahres ins Schwimmbecken gehen. Da bin ich leider schon weg. So wie ich viele andere Veranstaltungen nicht mehr miterlebe. Aber es gibt auch genug Veranstaltungen in diesem Halbjahr. So wie Valentinstag, aber dazu gibt es noch einen extra Beitrag. ­čśë Ich bin auf jeden Fall gespannt was mich dieses Halbjahr noch erwartet.

Surfcamp

Samstag, 20.01.2018

  
Direkt nach den Schildkrötencamp sind wir ins Surfcamp gefahren. Dies haben wir Austauschschüler selber organisiert ohne die Austauschorganisation und nur mit den Surflehrer als Betreuer. Wir sind alle auf einem Pickup hinten raufgehüpft und dann würden wir von unseren Surflehrern zur Unterkunft gefahren, die zum Glück nicht weit weg ist. Der Ort war wirklich schön, besonders der Strand. Zum Surfcamp gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen, denn das Gefühl muss man einfach selbst erlebt haben. Es hat auf jeden Fall riesigen Spaß gemacht und ich kann jetzt auch einigermaßen gut surfen. Auf jeden Fall haben wir viele Nudeln gegessen, mussten und ein Bad für 10 Personen hatten. Immerhin gab es noch eine Außendusche am Pool. Und ein paar unvergessliche Erlebnisse, wie am Strand reiten (ein Kindheitstraum ging in Erfüllung) oder Strand am Lagerfeuer die Sterne anschauen. Danach war es kein Wunder, dass wir auf der Rückfahrt ein bisschen deprimiert waren, weil es so schnell vorbei war.

Sommercamp

Dienstag, 16.01.2018

   

Endlich ging es los. Ich habe mich schon seit langem auf diesen Ausflug gefreut, denn vorher war ich nur 1 Mal am Strand in Costa Rica. 4 Tage Sommercamp in Ostonial am Strand und Schildkröten sehen. Schon die Hinfahrt war sehr schön. Wir haben die anderen Austauschschüler wieder gesehen und es gab viel zu reden und zu lachen und die Landschaften, an denen wir vorbei gefahren sind, waren atemberaubend. So verging die Fahrt ziemlich schnell. Dort angekommen haben wir uns noch mehr gefreut, denn wir konnten ziemlich bald an den Strand und baden. Die Besitzerin der Unterkunft in der wir übernachtet haben hat und auch schon ein wenig über die Schildkröten erzählt. Abends gab es dann auch einen Vortrag darüber welche Meeresschildkröten es in Costa Rica gibt und wann die typischen Zeiten sind, in denen die Schildkröten zum Eier legen an den Strand kommen. Am nächsten Morgen wurden wir um 5:30 aufgeweckt, so viel zum Thema ausschlafen, da Schildkröten an den Strand gekommen sind. Dafür hatte es sich aber gelohnt so früh aufzustehen, denn am Strand gab es so viele Schildkröten, die an Land gekommen sind, dass war unglaublich. In den Wellen hat man regelmäßig Schildkröten schwimmen sehen, dass sah echt wunderschön aus. Leider haben wir nur eine Schildkrötenart gesehen. Kurz darauf kam eine Menschemenge an mit Beuteln und Handschuhen und allen drum und dran. Schließlich würden wir um etwas gebeten, worüber wir erst einmal entsetzt waren. Vorher wurde uns nicht genau gesagt, was wir machen werden und wenn man an Schildkrötencamp denkt, dann denkt man wahrscheinlich ans Babyschildkröten retten. Naja wir sollten der Menschenmenge helfen Eier auszugraben. Dass haben wir uns natürlich nicht vorgestellt und wir waren erst einmal ziemlich enttäuscht. Bis wir erfahren haben, dass es in dieser Jahreszeit zu heiß ist, sodass die Eier im Sand wirklich gekocht werden. Und wenn einentwickelter Embryo im Ei ist, dann werden sie aussortiert und künstlich aufgezogen werden. Die anderen Eier werden verkauft und gegessen. Nur die Gemeinschaft darf die Eier einsammeln, denn es gibt bestimmte Richtlinien, wie viele Eier gesammelt werden dürfen. Die nächsten Tage waren ähnlich. Wir haben noch mehr Schildkröten gesehen uns mehr Vorträge angehört und einen Tanz von einheimischen Kindern angeschaut und waren auf einem Bauernhof. Außerdem haben wir noch Tortillas selber gemacht und natürlich gegessen und natürlich waren wir oft am Strand baden und haben den Sonnenuntergang angeschaut. Die Aktivitäten waren das eine, aber das was eigentlich am besten war, ist es Zeit mit den anderen Austauschschülern zu verbringen. Es war immer lustig in der Gruppe was zu unternehmen und manchmal konnte man sich auch austauschen, wenn was in den Familien oder in der Schule nicht so gut läuft und es tat wirklich gut. Es haben sich auch viele Freundschaften geschlossen, denn bei der ersten Reise fanden sich die verschiedenen Gruppen gegenseitig nicht so sympathisch. Da sieht man mal wieder das man nicht alles auf den ersten Blick beurteilen kann. Aber die Zeit ging auch schnell vorbei und schon mussten wir uns verabschieden. Denn ein Teil von uns ist ins Surfcamp gefahren.

Vorbereitungen

Samstag, 13.01.2018

Die letzten Tage waren ziemlich ruhig. Wir waren viel zuhause, haben geputzt, waren nochmal in Kino, haben Serien geguckt, waren mit Freunden unterwegs und meine Gastoma hatte Geburtstag und wir haben eine kleine Überraschungsfeier geplant. Viel los, aber nichts großes. Denn wir bereiten uns langsam auf die Reisen vor. Meine Gastfamilie wird im nach Deutschland reisen um dort meinen ältesten Gastbruder zu besuchen, der dort work&travel macht. Ich komme natürlich nicht mit, sondern ich habe ein Camp von der Austauschorganisation am Strand, wo wir Workshops zu Schuldkröten machen werden und hoffentlich welche schlüpfen sehen können und anschließend bin ich bei einem Surfcamp das wir Austauschschüler organisiert haben.

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